bundesgrenzschutz

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Siegfried Kaserne I

Kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten begannen auch in Braunschweig die Bauarbeiten von neuen Kasernen. Zu dieser Zeit bestanden in Braunschweig bereits zwei Kasernen, die jedoch schon älter waren und dem damaligen Stand nicht mehr entsprachen. Das waren die Waterloo-Kaserne in der Humboldt- straße sowie die Mars-La-Tour Kaserne am Altewiekring.

Im Jahre 1935 wurden dann die ersten Kasernenanlagen fertiggestellt. Es waren die Heinrich-der-Löwe Kaserne, die Hindenburg Kaserne sowie die Schill Kaserne. Im folgenden Jahr erfolgte die Fertigstellung der Siegfried-Kaserne am Bienroder Weg. Vier weitere Kasernen folgten dann noch im Jahr 1938.

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GSA-Nord-5

Am 27. August 1936 zog dann die Nachrichtenabteilung 31 in die neuerbaute Kaserne ein. Diese blieb dann bis zum Kriegsende eine Kaserne für die damalige Wehrmacht. Als sich Anfang der 50er Jahre der Bundes- grenzschutz im Aufbau befindet, werden für diesen geeignete Unterkünfte benötigt. Die Wahl fällt auf die Siegfried-Kaserne.

GSA-Ost-4
Siegfriedkaserne

Unterkunft um 1990

  • im Juni 1951 erfolgt die Aufstellung der GSA Nord III s (mot) in Lübeck
  • im Juli 1951 wird diese nach Braunschweg verlegt
  • ab 01. April 1954 Umbenennung in II./GSG 5
  • am 20. Dez. 1955 erfolgt die Verlegung der 9./GSG 5 aus Hannover nach Braunschweig. Dort wird sie als 6./GSG 5 geführt und in der Mars-La-Tour Kaserne untergebracht
  • am 01. Juli 1956 erfolgt eine Auffüllung mit Optanten der III./GSG 5 aus Hannover
  • Umbenennung am 01. Juli 1981 in GSA Nord 4
  • Umbenennung am .........in GSA Ost 4