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Gestern - Heute I

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Der ehemalige Grenzbereich ist an vielen Stellen ein einzigartiger Lebensraum für Kleintiere, Pflanzen usw.  An vielen  Stellen hat die Natur die Narben durch die Grenzziehung nach 20 Jahren  beseitigt, und von der ehemaligen Grenze ist an diesen Orten kaum noch was zu sehen.

Schwarze Brücke I

Auf der “Schwarzen Brücke” überqueren die Züge der Strecke Braunschweig - Bad Harzburg die Oker. Die “Schwarze Brücke” war der südlichste Punkt im Grenzabschnitt der Braunschweiger BGS Abteilung. Im Anschluss daran war der BGS in Goslar zuständig.

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Die Brücke im Zeitraum Herbst 1973 bis Frühahr 1974. Auf ihr befindet sich eine Streife des BGS (siehe auch Schwarze Brücke II auf der folgenden Seite).  Ca. 100 m hinter der Brücke verläuft parallel zur Eisenbahnstrecke die Grenze.

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Aufnahme vom Mai 2009. Die Natur hat sich das Land zurückerobert. Die Brücke ist nur in einem kleinen Ausschnitt zu sehen. Überall Bäume und hohe Sträucher. Die Brücke  befindet sich heute in einem Natur- schutzgebiet.

Grenzknick Seinstedt

Ca. 1 km s. o. der Gemeinde Seinstedt  befand sich der Grenzknick Seinstedt. Die Grenze veränderte hier im Winkel von ca. 90 Grad ihren Verlauf. An diesen Stellen konnten die Sperranlagen besonders gut eingesehen werden.

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Ein Bild aus den siebziger Jahren. Von dem Betonbunker aus über- wachen zwei Grenztruppenangehörige die Eggearbeiten am Kontroll- streifen K6.

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Ende Mai 2009. Nur der Hintergrund läßt einen Vergleich zu. Auf den Feldern ist keine Grenze erkennbar. Auf der Erhöhung im Hintergrund drehen sich heute Windräder. 

Kleiner Fallstein / Fastweg

Blick vom Fastweg/Kammweg in westl. Richtung. Auf dem älteren Bild ist noch der BT11 Klußgrund zu sehen. Heute ist der westl.Hang des Kl.Fallsteins mit Bäumen bewachsen. Im Hintergrund (roter Pfeil) ist die Grenzkompanie in Göddeckenrode zu erkennen.

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Blick vom Fastweg oben auf dem Kleinen Fallstein, südl. von Hornburg. Links vom Acker ist ein Grenzpfahl zu erkennen, im Vordergr. steht ein Hinweisschild. Der Todesstreifen , bzw. Hang ist übersichtlich und ohne Bepflanzung. Im Hintergrund ist der Harz zu erkennen, mit dem Pfeil ist die Grenzkompanie in der Ortschaft Göddeckenrode kenntl. gemacht.

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In etwa der selbe Bildausschnitt. Der westl. Hang des Kl. Fallsteins ist mit Bäumen und Sträuchern bewachsen. Im Hintergrund ist noch die Allee sowie das Gebäude der Grenzkompanie erkennbar.

Isingeroder Hang

Kleiner Höhenrücken zwischen den Ortschaften Isingerode (Niedersachsen) und Göddeckenrode (S.-Anhalt). Beide Ortschaften liegen ostw. bzw.so. von der Ortschaft Schladen.

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Das linke Foto entstand vor 1975 (Schild noch mit der Beschriftung >Zonengrenze<. Das heutige Foto entstand im Juli 2009. Aufnahmestandort beider Bilder ist die Straße Isingerode - Wülperode, kurz vor der Landesgrenze Niedersachsen / Sachsen- Anhalt. Oben auf der Anhöhe ist auf dem li. Bild schwach ein Holz-Beobachtungsturm sichtbar. (rechts vom hellen Streifen). Heute ist das Gelände mit Bäumen bewachsen, und nur noch der ehemalige Kolonnenweg ist als Wirtschaftsweg erkennbar.

B 79 (Mattierzoll)

Vor dem 2.Weltkrieg war die Reichsstraße 79 die Hauptverbindung zwischen Wolfenbüttel und Halberstadt. Nach dem Krieg verlief hier die Grenze südlich des kleinen Ortes Mattierzoll.

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Ein Beamter des BGS während einer Grenzstreife südl. Mattierzoll. Er befindet sich auf der Fahrbahn, welche hier endet. Das Bild entstand im Zeitraum 1975-1976. Zu dieser Zeit stand auf dem Hessendamm noch ein BT 11.

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Wenn der Besucher der damaligen Grenze nach rechts, westl. der B79 schaute, hatte er eine gute und eindrucksvolle Übersicht über den Aufbau der Sperranlagen. Hier gut zu sehen der Kontrollstreifen sowie der Kolonnenweg.

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Heute fährt der Autofahrer auf der Fahrt von Halberstadt nach WF an einem BTV (Beobachtungsturm-Viereckig) vorbei, welcher später den BT11 ersetzte. Am Ort der ehemaligen Grenze befindet sich eine Stätte der Erinnerung mit Pavillion und dem Aufbau der Grenzhindernisse.

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Derselbe Standort, dasselbe Stück Land. Das hier mal eine Grenze war kann man nicht einmal mehr erahnen. Der Schiffgraben bildet jetzt hier die Landesgrenze Niedersachsen- Sachsen-Anhalt

Bahnhof Jerxheim / B 244

Ebenso wie die B79 war die ehemalige Reichsstraße (heute Bundesstraße) 244 früher eine wichtige Fernstraße. Sie verband den Raum Helmstedt mit der Region von Wernigerode. Durch die Grenzziehung war die Straße in Jerxheim zu Ende.

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Am 30. Nov. 1989 begannen die Arbeiten, um im Jerxheimer Ortsteil Bahnhof einen Grenzübergang zu errichten. Das Bild zeigt den Andrang der DDR Bewohner aus Dedeleben am 08. Dez. 1989. Im Hintergrund ist noch gut der Beobachtungsturm zu erkennen.

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Die Bundesstraße 244 heute an der Landesgrenze. Hier wird nicht mehr geschossen. Der Beobachtungsturm ist verschwunden, dafür sind im Hintergrund Windräder zur Energiegewinnung zu sehen. Statt der damaligen provisorischen Brücke wurde eine moderne Straßenbrücke errichtet.

 Rhodener Straße

Ostwärts der Ortschaft Hornburg befindet sich die Rhodener Straße. Sie verbindet Hornburg mit der Ortschaft Rhoden. Kurz vor Rhoden war die Straße durch die Grenze gesperrt.

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An der Rhodener bewachen 2 Gresos Feldarbeiten (Silagearbeiten). Dazu sind sie mit ihrem LO vor den Zaun gefahren.

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Heute führt an dieser Stelle die Straße nach Rhoden vorbei.

 Strohpresse

Bei der “Strohpresse” handelt es sich um einen Grenzpunkt ostwärts Söllingen. Auf der Straße Söllingen-Ohrsleben lag nach dem Weltkrieg eine alte Strohpresse um diese Verbindung zu sperren. Heute verläuft hier eine Landstraße welche die Orte verbindet.

Strohpresse

 

Ein Foto aus der Vergangenheit. Im Hintergrund ist links der Köterberg zu erkennen. Bei dem Waldstück halbrechts handelt es sich um den Haidholz s. Hötensleben. Rechts von der Straße steht ein BT.

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Aktuelle Aufnahme vom Dezember 2009. An der Grenze steht eine der neuen Tafeln die auf die Wiedervereinigung hinweisen.  Hinter der Brücke verläuft quer zur Straße der ehemalige Kolonnenweg der links zum Grenzknick Söllingen führt.