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Die deutsch-deutsche Grenzkommission

cecilienhof3-1

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Nach Vorverhandlungen in Jalta zwischen Truman, Stalin und Churchill (siehe Historie) fand in der Zeit vom 17.07.1945 bis zum 25. Juli 1945 in Potsdam im Schloss Cecillienhof eine erneute Konferenz statt. In insgesamt 9 Sitzungen wurde darin die Aufteilung Deutschlands beschlossen und die Zonengrenzen zwischen den einzelnen Besatzungszonen festgelegt. Die vereinbarte Grenzziehung erfolgte in der Regel recht willkürlich und hielt sich an alte Grenzen der deutschen Provinzen.

Im Laufe der Zeit wurde die Grenze immer mehr befestigt und die Sperranlagen ausgebaut. Besonders die DDR legte viel Wert darauf ihr “Staatsgebiet” sichtbar abzugrenzen. Da es aber immer wieder Probleme mit der genauen Grenzziehung gab, wurde im Grundlagenvertrag von 1973 u. a. festgelegt, den genauen Grenzverlauf von einer gemeinsamen Grenzkommission neu vermessen zu lassen. In diesem Grundlagenvertrag wurde die DDR von der Bundesrepublik staatsrechtlich, aber nicht völkerrechtlich anerkannt. Durch die nicht erfolgte völkerrechtliche Anerkennung war die DDR kein Ausland für die Bundesrepublik.

Beschilderung an der deutsch-deutschen Grenze

ab 1955

ZONENGRENZE

ab 15.01.1964

HALT!

Hier Zonengrenze

ab 15.01.1964

HALT!

Hier Zonengrenze

Lebensgefahr

Wirkungsbereich sowjetzonaler Minen

ab ca. Mitte 1976

HALT !

Hier

Grenze