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Die Öffnung der Grenze am 09. November 1989......

Der Zusammenbruch der DDR:

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Im Jahr 1989 kehrten immer mehr DDR-Bürger ihrem Land den Rücken. Zum Teil über besetzte Botschaften oder auch über Ungarn nutzten sie die Veränderungen und kleinen Freiheiten die ihnen Länder wie Ungarn einräumten. Im Herbst wuchs die Fluchtwelle spürbar an. Tausende verließen ihr Land und kamen in die Bundesrepublik. Am Abend des 09. November 1989 soll das SED Politbüromitglied Günter Schabowski der internationalen Presse im Pressezentrum Mohrenstraße 38 die Beschlüsse des ZK (Zentralkomitees) mitteilen. Dabei stellt ein italienischer Journalist eine Frage nach dem Reisegesetz. Schabowski antwortet darauf umständlich und indirekt: “Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen.”

Ein Journalist fragt nach, ab wann diese Regelung in Kraft trete. Darauf Schabowski: “Ab wann tritt das in Kraft? Ab Sofort.” Es ist der 09. November 1989, 18:57 Uhr. Weitere Nachfragen nach dem Procedere der Ausreise und wann das so gehandhabt werden soll, beantwortet das Politbüromitglied: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“ Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer in der DDR. Kurz darauf stehen tausende von Ostberlinern vor den Grenzübergangsstellen und fordern mit Rufen den Übergang nach West-Berlin. Nach einiger Zeit öffnen die Grenzer die Sperren. Dieser Tag war der Anfang vom Ende der SED Diktatur in der DDR.


Die Lage im Bereich der BGS Abteilung Braunschweig:

Im Zuständigkeitsbereich der BGS-Abteilung Braunschweig gab es zu diesem Zeitpunkt nur 2 Übergänge in die DDR:

  • für Kraftfahrzeuge usw. den BAB Übergang Helmstedt - Marienborn über die A 2
  • den Eisenbahnübergang für Personen- und Güterzüge über die Strecke Helmstedt - Marienborn